Die Thermotherapie umfasst im wesentlichen Wärme- und Kälteanwendungen

Wärmetherapie

Wärme entspannt und regt den Stoffwechsel und damit die Regeneration an. Die wohl bekannteste Wärmeanwendung in der Physiotherapie ist sicher die Fango – bzw. Moorpackung, also mit natürlichen Substanzen und Inhaltsstoffen.

Fango

Während Fango ein Erdgemisch mit Zusatz von Paraffin ist und durch Sterilisation wiederverwendbar bleibt, wirkt diese Anwendung hauptsächlich durch Wärme. Demgegenüber bleiben Moorpackungen in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung erhalten und wirken neben der Wärmeübertragung durch die Bioaktiven Inhaltsstoffe auch auf chemischer Ebene im Zellstoffwechsel des Körpers. In unserer Praxis verwenden wir die sogenannte Pelose. Das ist ein Heilschlamm, der dem Schollener See im Havelland entstammt und in Form von Einwegpackungen mit dem Körper in Kontakt gebracht wird.

Ultraschallbehandlung

Thermotherapie mit Ultraschall
Behandlung mit Ultraschall

Ultraschall (-wellen) als Behandlungsmethode zählte früher ebenfalls zur Elektrotherapie, wird aber heute aufgrund seiner Umwandlung in Wärme im tiefen Körpergewebe fachlich der Wärmetherapie zugordnet.

Weitere Wärmebehandlungen

Weitere Techniken der Wärmeanwendung sind Wärmestrahler, ähnlich einer Rotlichtlampe oder die „heiße Rolle“. Bei letzterer wird ein fest aufgerolltes Handtuch mit heißem Wasser befüllt und allmählich unter Bewegung auf der Haut wieder abgerollt. Dies ist durch die feuchte Hitze eine sehr intensiv-angenehme Wärmeanwendung mit starker Durchblutungsreaktion.

Kältetherapie

Thermotherapie mit Eis
Eislolli

Kältetherapie wird meist nach akuten Verletzungen und postoperativ eingesetzt um ungewünschte Effekte wie Schwellung, Schmerzen o.ä, zu mindern.

Dies kann apparativ (Kaltluft; Stickstoff) geschehen, wird aber meist mittels Coolpacks oder „Eislollis“ durchgeführt.

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