Für wen eignet sich die Osteopathie?

Indikationen zur OsteopathieGrundsätzlich erstmal für jeden. Unabhängig von der individuellen Erkrankung hilft die Osteopathie als ganzheitliche Körpertherapie jedem Organismus mit den täglichen Belastungen und Anforderungen zurecht zu kommen. Die ganzkörperliche Mobilisation und Entspannung üben durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte eine positive unterstützende Wirkung auf nahezu jede Erkrankung aus. Das gilt insbesondere bei chronischen und therapieresistenten Schmerzzuständen. Natürlich hat auch die Osteopathie ihre Grenzen und ist kein Wundermittel. So ist auch die Wirkung der Osteopathie letztlich abhängig von unserem Gesamtsystem. Eine ungute Lebensweise kann auch die Osteopathie nicht ausgleichen. So können ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, psychischer Streß u. ä. wie sonst auch, die Wirkung einer osteopathischen Behandlung mindern. Darüber hinaus gibt es Krankheiten in denen eine Osteopathie nicht oder nur nach Rücksprache durchgeführt werden sollte, wie z.B. akute Infektionen (s.a. Infektionsschutzgesetz), schwere neurologische oder psychiatrische Erkrankungen oder ähnliches. Besteht nach der Erstuntersuchung der Verdacht einer Kontraindikation zur Osteopathie, wird der Osteopath die Behandlung ablehnen und sie ggf. an einen Facharzt verweisen.

Hier eine Auswahl der häufigsten Gründe für eine osteopathische Behandlung

Wenn ihr spezifisches Problem hier nicht aufgeführt ist, können Sie uns gern persönlich über das Kontaktformular befragen.

  • Beschwerden im Muskel-Skelett-System
  • Bewegungseinschränkungen, Blockaden o.ä.
  • Wirbelsäulen- / Rückenbeschwerden
  • Chronische Schmerzzustände aller Art
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
  • Störungen im peripheren Nervensystem Empfindungsstörungen, Lähmungen, Schmerzen)
  • Störungen im Verdauungssystem
  • Bestimmte gynäkologische Erkrankungen
  • Geburtsvor- und nachbereitung für Mutter und Kind
  • Entwicklungsverzögerungen bei Kindern und Säuglingen
  • Unfälle, Sportverletzungen o.ä.
  • Schulmedizinisch abgeklärte, unklare Beschwerden
    ( z.B. Herzrhythmusstörungen ohne Befund, neurologische Ausfälle ohne erkennbaren Grund, u.w.)
  • Atemerkrankungen / Störungen der Lungenfunktion

Prävention

Osteopathie Behandlung
Osteopathie Behandlung

Die Osteopathie kann sehr gut als Präventivmaßnahme eingesetzt werden, um körperliche Reizzustände zu vermeiden. So wie wir auch unsere Zähne einem vorbeugenden regelmäßigen zahnärztlichen Check-Up unterziehen, kann die Osteopathie präventiv eingesetzt werden. So werden frühzeitig körperliche Einschränkungen, die unangenehme Reaktionen auf unsere täglichen Belastungen hervorrufen könnten, erkannt und beseitigt. Insbesondere vor größeren Herausforderungen körperlicher sowie geistiger Natur, empfiehlt sich eine umfassende osteopathische Behandlung zur Beseitigung von Verspannungen, Blockaden, Verklebungen, etc.
Da unbemerkte Mobilitätsverluste unseres Körpers ein hohes Reiz- und Verletzungsrisiko in sich bergen, verringert eine osteopathische Prävention vor sportlichen oder anderen körperlichen Belastungen umso mehr das Risiko von Erkrankungen, Verletzungen und den damit verbundenen Leistungsausfällen.

Trauma

Aber auch wenn es zu einer Verletzung gekommen ist, leistet die Osteopathie sehr gute Dienste in der Beseitigung der Traumareaktion, vor allem auch der oft unbemerkten Langzeitfolgen. Unser Zellgewebe besitzt ein Traumagedächtnis. Auch wenn wir bereits wieder beschwerdefrei sind und unseren Alltag normal bewältigen, haben sich im Gedächtnis der Zellen die traumatischen Ereignisse oft wie eine Art Schockabdruck erhalten. Dies führt über Jahre hinweg zu einer zunehmenden Gewebespannung die zu einem späteren Zeitpunkt dann erneute Symptome hervorruft und chronifiziert. Hier kann eine intensive osteopathische Lösung des Traumgedächtnisses im Gewebe sehr gute Erfolge erzielen, u.U. damit sogar Operationen vermeiden oder hinaus zögern.

Operationen

Im osteopathischen Verständnis sind auch Operationen zuerst einmal ein Trauma für das Gewebe. Sie stellen, obschon oft unabdinglich, dennoch eine Verletzung dar. Insofern kann also auch hier die Osteopathie erheblich zur Abheilung der Operationsfolgen beitragen.

HinweisHinweis: Aus rechtlichen Gründen weisen wir explizit darauf hin, dass alle aufgeführten Krankheitsbilder und Diagnosen beispielhaften Charakter tragen und diese Aufzählung keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Diese Angaben sind empirischer Natur und beruhen auf den Jahrzehntelangen Erfahrungen vieler Therapeuten. Sie enthalten keinerlei Heilversprechen oder eine Garantie zur Linderung der Beschwerden oder Symptome.

 

 

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